VfL Primstal – SV Hasborn 1:0

5. Spieltag VfL Primstal – SV Hasborn 1:0
Duselsieg im Derby

 

Saarlandliga-Spitzenreiter VfL Primstal schlägt Hasborn 1:0 – Gäste-Trainer hadert

 

Primstals Pascal Schmitt (rechts) und Marc Pesch bejubeln das schmeichelhafte 1:0. Hasborns Kapitän Thomas Holz (ganz links) und Jan Klein können es nicht fassen. Foto: Achim Thiel Foto: Achim Thiel

 

Vor 1000 Zuschauern zitterte sich Spitzenreiter VfL Primstal im Kreisderby der Saarlandliga zu einem 1:0-Duselsieg über den SV Hasborn. Mit 15 Zählern führt der VfL weiter die Tabelle an, Hasborn rutschte auf Platz zwölf ab.

 

Mit viel Dusel hat die Serie des verlustpunktfreien Saarlandliga-Spitzenreiters VfL Primstal gehalten. Im Kreisderby besiegte der VfL vor 1000 Zuschauern den SV Hasborn überaus glücklich mit 1:0. Nach der Partie war die Freude beim Gewinner verhalten, die Enttäuschung beim Verlierer riesig. „Wir haben einen großen Aufwand getrieben, sechs, sieben hochkarätige Torchancen gehabt, aber wir stehen mit nichts da“, meinte Hasborns Trainer Georg Müller nach dem Schlusspfiff.

Sein Gegenüber Andreas Caryot musste erst einmal kräftig durchatmen. „Für mich war es in der zweiten Halbzeit eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis wir ein Gegentor bekommen. Bis auf das Tor haben die Hasborner alles getroffen“, sagte Caryot treffend. Insgesamt drei Mal verhinderte das Alu einen Gäste-Treffer.

Hasborns Torhüter verletzt raus

Vor der Pause verzeichnete der VfL spielerische Vorteile im Mittelfeld, Hasborn musste einen personellen Rückschlag hinnehmen: Torwart Tim Alt verletzte sich bei einer Rettungsaktion (35. Minute), für ihn kam Julian Peiffer zu seinem Saarlandliga-Debüt. Die beste Torchance vor der Pause ging auf das Konto der Hasborner. Ein Schrägschuss von Thomas Holz rauschte knapp am Pfosten vorbei (20.). Direkt nach dem Wechsel traf Hasborns André Mittermüller aus kurzer Distanz nur den Pfosten, sein Team dominierte anschließend die Partie. Allerdings bis auf eine Situation in der 60. Minute. Primstals Außenspieler Kevin Appleby setzte da nach, schnappte sich an der Eckfahne die Kugel, die er gegen drei Gegenspieler behauptete, holte einen Freistoß raus. Der kurz zuvor eingewechselte Lukas Biehl zirkelte den Ball Richtung langer Pfosten. Hasborns Torhüter Peiffer kam nicht an die Kugel, die erst an den Innenpfosten prallte und dann, wohl noch von Mittermüller berührt, zum 1:0 im Netz landete. „Bei uns ging danach nichts mehr, wir haben nur noch reagiert“, bemängelte Caryot.

Hasborns Trainer Müller schickte Mathias Zimmer aufs Feld, und die Gäste setzten den Tabellenführer hinten fest. „Bis ein, zwei Meter vor der Torlinie haben wir es gut gemacht“, sagte Müller. Mit einer Glanzparade parierte VfL-Schlussmann Larson Arend einen Kopfball von Johannes Gemmel, der Nachschuss von Mittermüller knallte an die Querlatte (81.). Nach einem überragenden Pass von Mathias Zimmer war Arend einen Tick schneller als Steffen Hoffmann am Ball (85.). In der Schlussminute köpfte Mischa Theobald zunächst ans Aluminium und semmelte den Ball in der Nachspielzeit aus zwei Metern am Tor vorbei. „Spielerisch war das gut, aber es sind nicht die ersten Punkte, die wir haben liegen lassen. Sechs Punkte aus fünf Spielen ist keine gute Ausgangsposition für uns“, haderte Müller. Dagegen fuhr der VfL seinen fünften Saisonerfolg ein. „Gegen Brebach haben wir schon etwas geschwächelt, was sich in Bildstock und nun gegen Hasborn weiter fortgesetzt hat“, warnte Caryot allerdings.

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